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Trainingsformen

Bring Schwung in dein Training

Das Intervall-Training

Laufende Frau mit ASICS Outfit Wien

Intervalle sind die wirksamste Methode, um langsamen Läuferinnen Beine zu machen.

Beim Intervall-Training wird eine vordefinierte Distanz mehrere Male in mittlerer bis hoher Intensität gelaufen. Dazwischen werden Pausen zur Erholung eingelegt.

Die Anzahl der Wiederholungen und Pausenlänge ist im Trainingsplan vorgegeben und sollte - zum optimalen Trainingserfolg - eingehalten werden.

Das Tempo der Intervalle ist richtig gewählt, wenn auch die letzte Intervall-Einheit konstant im Tempo des ersten Intervalls gelaufen werden kann.

Beim Intervalltraining ist nicht nur die Geschwindigkeit entscheidend, sondern auch die Anzahl der Wiederholungen, die Pausenlänge und -gestaltung (gehen, stehen, traben).

 

Wie es funktioniert

Distanz / Streckenlänge der Intervalle: 200 Meter bis zu 2000 Meter

Tempo: Je länger die Intervalle desto langsamer das Tempo - und umgekehrt. Kurze, intensive Intervalle können im Grenz- und Wettkampfbereich (Trainingszone/-bereiche laut Herzfrequenz) gelaufen werden.

Wiederholungen: Je kürzer die Strecke, desto mehr Intervalle. 12 Wiederholungen sind ausreichend.

Pausen: Je kürzer die Strecke, desto kürzer die Pause. Die Pausen zum nächsten Intervall werden trabend oder gehend verbracht.


 

Was bringt´s?

  • Entwicklung von Tempogefühl und Feilen am aktiven Laufstil.
  • Verbesserung der Grundlagen- und Kraftausdauer mit längeren Intervallen.
  • Verschiebung der anaeroben Schwelle in einen höheren Pulsbereich.

Good to know

Maximal 10% des wöchentlichen Trainingsumfangs werden im schnellen Tempo gelaufen. Beispiel: Bei 40 absolvierten Trainingskilometern wöchentlich können es 5x 800m oder 10 x 400m Intervalle sein.

    „Die beste Motivation um ein intensives Intervall-Training von Anfang bis Ende durchzuhalten, ist das Laufen in der Gruppe oder mit Lauffreundinnen. Gemeinsam ist es viel einfacher das schnelle Tempo zu halten und auch noch im letzten Intervall alles aus sich heraus zu holen.“ Ilse Dippmann
    Gründerin und Organisatorin ASICS Österreichischer Frauenlauf

    HIIT – Hochintensives Intervalltraining

    Laufende Frau Asics Outfit Wien

    Hochintensives Intervalltraining (HIIT)

    gilt nicht nur als der Geheimtipp im Fitnesstraining, sondern es lässt sich auch problemlos ins Lauftraining integrieren, erklärt uns Michael Koller, sportwissenschaftlicher Leiter der SPORTordination. Das Prinzip hinter HIIT: kurze, aber sehr intensive Trainingseinheiten - schon 20 Minuten reichen für ein Training. Neben der Zeitersparnis ist vor allem die hohe Effektivität des Trainings ein Vorteil im Vergleich zu längeren Dauerläufen.

    Das HIIT ist durch kurze (20sek – 120sek) Intervallserien auf maximaler bzw. nahezu maximaler Leistungsfähigkeit charakterisiert. Danach erfolgt normalerweise eine ebenso lange Belastungspause, z.B. langsames Traben oder Gehen. Durch die große Belastung verbrennt der Körper in kurzer Zeit viel Energie. Der erwünschte Nachbrenneffekt wird durch das Sauerstoffdefizit bzw. den Ausgleich des Sauerstoffdefizits erreicht. So gelingt es in kurzer Zeit, viele Kalorien zu verbrennen.

    So könnte z.B. ein HIIT-Training aussehen:

    • 10min GAT1 einlaufen
    • 2x20min (20sec. maximal schnell / 20sec traben)
    • Dazwischen eine Serienpause von 5min locker traben
    • 10min GAT1 auslaufen

    Vorteile von HIIT

    • Zeitsparendes Training: hohe Intensität bei relativ kurzer Belastungsdauer
    • Sehr effektiv: große Erfolge mit wenig Aufwand
    • Steigerung der maximalen Sauerstoffaufnahme beim Ausdauertraining
    • Stimuliert das Muskelwachstum
    • Weniger belastend für den Körper als klassisches Intervalltraining mit längeren Intervallen oder lange Tempoläufe; durch die meist kürzere Gesamtbelastungszeit wird in weiterer Folge das Immunsystem weniger geschwächt
    • Ideal zum Auspowern und Austesten der eigenen Grenzen
    • Abwechslungsreiches Training

     

    Nachteile von HIIT

    • Sehr anstrengend
    • Überlastungs- und Verletzungsgefahr
    • Nicht dauernd anwendbar: zwischen Trainingseinheiten unbedingt auf eine komplette Erholung des Körpers achten
    • Nicht für Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen geeignet: wenn du Herz-Kreislauf-Probleme hast, nicht in Form bist oder andere medizinische Gründe vorliegen, die ein sehr intensives Training nicht erlauben, dann solltest du es lieber lassen bzw. im Zweifel zuerst mit einem Arzt sprechen.
    • Nicht für AnfängerInnen geeignet

     

    Das solltest du beachten:

    • Vor einem HIIT unbedingt gut aufwärmen
    • Taste dich langsam heran, damit sich dein Körper an die Belastung gewöhnen kann. Das heißt beginne z.B. mit 2x10min und erhöhe die Belastungszeit dann auf 2x15min, 2x20min, usw.
    • Beachte deine eigene Leistungsfähigkeit: die Länge und Anzahl der Intervalle richtet sich nach deiner eigenen Motivation, Energie und deinem Trainingslevel. Hier ist es wichtig auszuprobieren und auf den eigenen Körper zu hören. Unsere Trainingspläne von der SPORTordination helfen dir, das passende Training für dein Trainingsniveau zu finden.
    • Richtige Schuhwahl: es gibt spezielle Laufschuhmodelle für schnellere Einheiten. Für das HIIT-Training empfehlen wir einen leichteren Laufschuh wie zum Beispiel den ASICS DS Trainer 25 oder den ASICS Novablast. Im wmns running store findest du den richtigen Laufschuh für dich.

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    Der Dauerlauf

    Sport im Freien

    Der Dauerlauf ist das Fundament für Geschwindigkeit und Kraft.

    Was es ist

    Dauerlauf bedeutet möglichst lange in einem Tempo zu laufen, dass die Läuferin nie völlig außer Atem kommen lässt.

    Wie es funktioniert

    Das Wichtigste beim Dauerlauf ist das gleichmäßige Tempo. Wenn es gelingt, das Streckenprofil (Höhenunterschiede) nicht an den Schwankungen des Pulsmessers abzulesen, dann wurde das richtige Tempo gewählt. Gerade zu Beginn kann es bedeuten im hügeligen Gelände im „Schneckentempo“ laufen zu müssen.

    Was es bringt

    • Verbesserung der Grundlagen-Ausdauer.

    Good to know

    Entscheidend ist die Aufteilung der Trainingseinheiten, also die Folge von Belastung (Training) und Entlastung (Regeneration bzw. Ruhetag). Wie eine Aufteilung der Trainingstage aussehen könnte, siehe in der untenstehenden Tabelle.

    Mögliche Aufteilung der Trainingstage

     

    3 Trainings
    pro Woche

    4 Trainings
    pro Woche

    5 Trainings 
    pro Woche

    Montag

     

     

     

    Dienstag

     

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    Mittwoch

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    Donnerstag

     

     

     

    Freitag

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    Samstag

     

     

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    Sonntag

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    Die Dauerlaufstufen

    In der Trainingswissenschaft werden verschiedene Dauerlaufstufen unterschieden -  vom langsamen Dauerlauf, bei dem man gar nicht außer Atem kommt (aerob) bis zum schnellen Dauerlauf an der Grenze der Atemlosigkeit (aerob-anerobe Schwelle).

    Beispiel: Langsamer Dauerlauf im GAT 1 Puls etwa 60 - 70 Prozent der maximalen Herzfrequenz

     

    „Samstag oder Sonntag sind die besten Tage für einen Dauerlauf. Man hat wahrscheinlich mehr Zeit, steht nicht unter Zeitdruck und kann vor allem das Danach – beispielsweise mit einem ausgiebigen Frühstück - herrlich genießen. Am besten nimmt man eine Freundin mit. Denn beim langsamen Dauerlauf sollte man sowieso ohne Anstrengung laufen und daher auch locker plaudern können.“ Ilse Dippmann