 Sauberes Trinkwasser ist die Basis für jede Entwicklungsarbeit. Deshalb bauen sämtliche Projekte von Menschen für Menschen auf dem Zugang zu Wasser auf.
In Äthiopien haben rund 60 % der Bevölkerung keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, eine vierköpfige Familie muss oft mit nur 20 Liter am Tag auskommen. Die Frauen und Mädchen, deren traditionelle Aufgabe das Wasserholen ist, müssen bis zur nächsten Wasserstelle oft viele Stunden gehen. Der Heimweg ist aufgrund der gefüllten Kanistern oder Tongefäße von 20l und mehr, sehr beschwerlich. Trotz der langen Wegstrecken ist meist nur verunreinigtes Wasser zu finden. Mangelnde Trinkwasserversorgung wirkt sich auf alle Lebensbereiche der Menschen negativ aus. Sie bedeutet Krankheiten durch mangelnde Hygiene, kaum Bildung für Mädchen und Frauen, weniger Ertrag bei Landwirtschaft und Viehzucht.
Durch ausreichende Wasserversorgung können Mädchen in die Schule gehen, Frauenförderungsmaßnahmen greifen, die Kindersterblichkeitsrate sinkt und die landwirtschaftlichen Erträge verbessern sich.
Gemeinsam mit dem Österreichischen dm Frauenlauf wird Menschen für Menschen heuer am 30.Mai mit einer eindrucksvollen Aktion auf die Lage der Menschen in Äthiopien aufmerksam machen. |